Samba

Die Software Samba bildet das Rückgrat einer Open Source Lösung für Unternehmen. Samba bietet zentrale Domänendienste wie ein Nutzer-/Gruppen-Verzeichnis sowie Datei- und Druckdienste an und ist in der Lage einen Windows Server zu ersetzen. Samba ist bereits seit 1992 verfügbar, konnte jedoch erst mit der im Jahr 2012 erschienen Version Samba4 ein Active Directory bereitstellen und somit zu den neueren Windows Server Versionen aufschließen.
Einen entscheidenen Beitrag hierzu leistete die Europäische Union, indem sie Microsoft aufgrund von dessen Monopolstellung verpflichtete, die für die Windows Server maßgeblichen Protokolle zur Verfügung zu stellen. Durch die lange Verfügbarkeit von Samba und die konstante Entwicklergemeinde, die von Firmen wie IBM und Google unterstützt wird, wurde ein sehr hoher Reifegrad erreicht. Aufgrund dessen kann Samba bedenkenlos auch in großen Produktivumgebungen eingesetzt werden.
Leider ist gerade in vielen kleineren Firmen diese Alternative zu Microsoft nicht bekannt. Weniger bekannt ist auch, dass sich Samba ebenso zum Anschluss von Linux/Unix sowie OSX-Clients eignet.

  • Active Directory Server
    • Zentrale Nutzer/Gruppen/Client Datenbank
    • Gruppenrichtlinien
    • Domänenverwaltung
  • Druckserver (über CUPS)
  • Dateiserver
  • Profilserver

Samba4 ist in der Lage, einen Windows Server vollständig zu ersetzen.

Weiterführende Informationen

samba.org

namlit
Migration auf Samba

samba.org
Howto Samba mit Active Directory

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